Austauschland USA

Die USA sind nach wie vor eines der beliebtesten Austauschziele. Auch wenn das Land in den vergangenen Jahren politisch oft in die Kritik geraten ist, hat es Gastschülern einiges zu bieten. Neben den endlosen Weiten der verschiedenen amerikanischen Landschaften und dem American spirit, dem Gefühl, alles schaffen zu können, wenn man nur hart genug dafür arbeitet, fasziniert das Land und seine Menschen durch seine Vielfältigkeit und der seinen Bewohnern eigenen konsequenten Lebensweise.

Die Schulen in den USA sind wie die Menschen sehr unterschiedlich. Von öffentlichen High Schools mit teilweise hohem Anteil an Migranten, über kleine konfessionelle bis hin zu exzellenten Privatschulen und Internaten, die ihre Schüler auf das Leben an den Eliteuniversitäten des Landes vorbereiten, findet man in den USA jede Form des Unterrichts.

Grundsätzlich handelt es sich um Ganztagsschulen mit einem umfangreichen Fächerangebot. Nach Schulschluss kann man meist zusätzlich von Sport- und anderen Freizeitangeboten profitieren.

Die Gastfamilien sind typische Amerikaner, sehr offen und gastfreundlich. Sie verbringen ihre Wochenenden gerne aktiv mit Golf, Basketball oder Football, aber auch die ruhigen Abende gemeinsam vor dem Fernseher gehören zu dem stressigen, durchgeplanten amerikanischen Alltag. Die Familien freuen sich voller Stolz, ihr Land und Leben mit dem Gastschüler zu teilen.

Im Internats- und Privatschulbereich, sowie bei einigen öffentlichen Schuldistrikten, kann eine Regionalwahl bis hin zur Schulwahl je nach Anforderungsprofil getroffen werden. Hierdurch weiß man von Anfang an, wohin es genau gehen wird. CAP berät diesbezüglich und erstellt zusammen mit dem Schüler ein entsprechendes Anforderungsprofil und unterstützt bei der Schulwahl und der Bewerbung.

Das Schuljahr in den USA beginnt je nach Region oder Schule zwischen August und September, bzw. im Januar für das zweite Halbjahr. Gastschüler können im Sommer nach dem hiesigen Schuljahr oder im Januar für ein Halbjahr einsteigen. Die Schüler werden in die 10., 11. oder 12. Klasse eingestuft. Man kann an Privatschulen zudem einen zweijährigen Aufenthalt planen, der zur Erlangung des High School Diplomas führen kann, welches in Deutschland als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt wird. An jeder Schule gibt es einen persönlichen Betreuer, guidance councellor, der bei der Fächerauswahl und beim Zusammenstellen des Stundenplanes hilft.

 

Jeder Schüler muss sich gemäß den Vorschriften der CSIET, bzw. der Privatschule, kranken-, unfall- und haftpflichtversichern. Ein entsprechendes Paket wird verpflichtend in den USA abgeschlossen. Die notwendigen Visumunterlagen (I20) werden durch die Schulen ausgestellt.

 

 

Teilnahmevoraussetzungen

 

Schüler von Real-, Gesamtschulen und Gymnasien zwischen 14 und 18 Jahren.

Mindestens „ausreichende“ Schulnoten und persönliche Eignung.

Eltis-Test und evtl. Eignungstest der Schule.